Handarbeits – und Klönkreis

Wer macht mit?

Jeder der Spaß am Handarbeiten hat, kann teilnehmen. Dieser Kurs besteht seit 1991, wurde von Frau Ursula Kaiser gegründet und wird heute noch von ihr geleitet. Im Herbst werden Kurse angeboten in denen man Strümpfe stricken oder Hardanger - Stickereien lernen kann. Ein Beitrag von 50 Cent pro Nachmittag wird von den Teilnehmern entrichtet, um eine kleine Weihnachtsfeier mit der Gruppe auszurichten.

Haben Sie Lust auf Handarbeiten ? Oder einfach Klönen ? Oder sogar beides zusammen?

Dann schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei, wir treffen uns jeden Dienstag von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im DRK-Haus im Weidenkamp 2a.

Handarbeit
Handarbeit
Rosenholzstricknadeln
Rosenholzstricknadeln
Zuerdelinarabeit
Zuerdelinarbeit

 

 

 

Ajour-Stickerei

Ajour-Stickerei mit Faden
Ajour-Stickerei
Ajour-Stickerei von 1910
Ajour-Stickerei von 1910

Unter Ajourstickerei versteht man eine Stickerei, bei der mit einem Faden locker gewebte Stofffäden zusammengezogen werden, dabei entstehen Durchbrüche. Die Ränder müssen nicht versäubert werden, da die Durchbrüche nur durch das Zusammenziehen der Fäden erreicht werden. Mit unterschiedlichen Stichvariationen erreicht man unterschiedliche Arten von Durchbrüchen, die dann noch mit weiteren Spitzenstichen gefüllt werden können. Berühmte Beispiele dieser Stickerei waren die Dresdner Spitze und die Ayrshire Stickerei aus Schottland.

Klassische Stickereien wurden nur in Weiß gestickt.

(Quelle Text und Bild: Wikipedia)

Hardanger-Stickerei

Hardanger-Stickerei
Hardanger-Stickerei

Die Hardangerstickerei (norw.: Hardangersøm) gehört in der Stickerei zur Technik der Durchbruchstickerei und ist durch spezielle Doppeldurchbrüche charakterisiert. Sie hat ihren Namen aus der norwegischen Hardangerregion, wo sie hauptsächlich für Trachtenblusen und Schürzen angewandt wurde. Die Technik ist orientalischen Ursprungs. Die ersten Durchbruchstickereien entstanden im 7. Jahrhundert in Persien und gelangten nach Italien. Hauptsächlich edle Damen fertigten hier Tischdecken und Altartücher, die im italienischen „reticella“, also kleines Netz genannt wurden. Zwischen Venedig und dem norwegischen Bergen fand zwischen dem 14. Jahrhundert und 1630 ein reger Austausch an Waren statt. Besondere Verbreitung fand die Stickerei mit ihren geometrischen Mustern am Hardangerfjord. Dort nahmen die Landfrauen die Stickerei aus dem fernen Süden auf und entwickelten sie weiter. Jede Familie entwarf ihre typischen Muster, und aus handgewebtem Leinen entstanden aufwändig bestickte Blusen und Schürzen für die Festtagstracht (Bunad). Manche Familie besitzt noch heute eine komplette Brautausstattung, die mit Durchbruchstickerei verziert ist.

Die norwegischen, auf Leinen gearbeiteten Hardangerstickereien unterscheiden sich von den persischen dadurch, dass sie meist weiß auf weiß gestickt sind. Hardangerstickerei kann mit Zierstichen wie
Plattstich, Kreuzstich, Zopfstich und Festonstich zu geometrischen Mustern kombiniert werden.

Gestickt wird auf porösem Leinenstoff, der sich gut ausziehen lässt. Alternativ dazu werden spezielle
Handarbeitsgewebe aus anderen Materialien wie Baumwolle und/oder Viskose verwendet. Nach Befestigung der Motivränder mit Hilfe des Plattstichs werden die befestigten Gewebefäden innerhalb des Motivs ausgeschnitten und fadenweise ausgezogen. Die aus vier Gewebefäden bestehenden Fadengruppen werden umwickelt, so dass dichte und fest umstickte Stege entstehen.

(Quelle Text und Bild: Wikipedia)


Jeden Dienstag
17:30 bis 19:30 Uhr

Ihre Ansprechpartnerin /
Ihr Ansprechpartner:

Klön- und Handarbeitstreff
Ursula Kaiser


Termine

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